Raus aus dem alten Trott!

 

Sie wollen etwas in Ihrem Leben verändern, jedoch fällt es Ihnen schwer mit den alten Gewohnheiten zu brechen? Irgendetwas hält Sie immer wieder zurück, endlich zu neuen Ufern aufzubrechen? Ein Trost gleich vorneweg: Damit stehen Sie nicht alleine da.

 

Ein Großteil der Menschen kennt dies aus eigener Erfahrung ganz genau: "Ich will etwas verändern, weil ich im Grunde meines Herzens weiß, dass das, was ich regelmäßig mache/ zu mir nehme/ sage etc. mir gar nicht gut tut. Jedoch scheitert es immer wieder an der Umsetzung..."

 

Selbst, wenn einem das eigene Leben oft im wahrsten Sinne des Wortes schwer fällt, ist es doch nicht immer ein Leichtes, aus dem selbst konstruierten Hamsterrad auszusteigen und anders wie gewohnt zu reagieren, unter Umständen sogar ganz neu zu beginnen. Die eigene Komfortzone zu verlassen, erfordert sehr viel Mut und Disziplin, Durchhaltevermögen und eine gesunde Portion an Motivation. Selbst, wenn Sie mit Ihrem Alltag nicht zufrieden sind, kennen und wissen Sie zumindest, was Sie da erwartet. Das gibt Ihnen trotz allen Ungemachs zumindest  ein Gefühl der Sicherheit.

 

Die eigene Komfortzone zu verlassen hingegen bedeutet, Neuland zu betreten. Und das macht schlichtweg Angst! Sie wissen ja nicht, was da alles so auf Sie wartet... In solch einer Situation spielt auch Ihr Ego leider eine sehr dominante Rolle, das Ihnen immer wieder - mit ganz außergewöhnlichen Argumenten - auf dem gleichen, wenn auch für Sie schlechten Weg halten will. 

 

Die positive Nachricht ist: Ja, es gibt einen Ausweg aus dieser Situation! Die negative ist: Sie dürfen nicht erwarten, dass sich etwas zum Positiven verändert, wenn Sie stur Ihren bisherigen Weg weiter gehen und alles so weitermachen wie bisher...

 

Vergessen Sie nicht: Sie sind der Schöpfer Ihres eigenen Lebens, quasi der Regisseur Ihres eigenen Bühnenstücks. Und wie jedes Theaterstück kann auch Ihr Leben mit einem simplen neuen Gedanken beginnen! In anderen Worten: Der erste Schritt in eine neue Richtung bedeutet, dass Sie sich darüber klar werden, was Ihnen Ihr Ego immer wieder einzureden versucht, sprich Gedankenhygiene ist das Zauberwort. Nur, wenn Sie sich über Ihre negativen und einschränkenden Gedanken bewusst sind, können Sie diesen auch bewusst gegensteuern! Die Gedanken, das sind nicht Sie! Diese resultieren nur aus Ihren bisher gemachten Erfahrungen. Gedanken sind so eine Art Automechanismus: aufgrund der Zellerinnerungen spielen sich bestimmte Programme - quasi von ganz von alleine - (immer wieder) ab.

 

Beginnen Sie daher damit aufzupassen, wann Sie wieder Ihren negativen Gedanken nachhängen, sich praktisch von Ihnen mitziehen bzw. dominieren lassen. Denn ja, in solch einer Situation sind Sie nicht mehr der Kapitän auf Ihrem Schiff, der das Steuerrad fest in der Hand hält, sondern werden bildlich gesprochen von Ihrem eigenen Schiff hinten nach gezogen und können nicht mehr eigenständig handeln...

 

Deswegen: Kontrollieren Sie Ihre eigenen Gedanken stetig. Wenn Sie sich ertappen, dass diese negativ und einschränkend sind, verlassen Sie die Situation, wenn möglich,  auch räumlich. Wenn Sie gerade sitzen, stehe Sie kurz auf. Holen Sie sich sofort wieder ins Hier und Jetzt zurück: Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Gegenstand, greifen Sie etwas an und fühlen Sie bewusst hin etc. Sagen Sie in solch einem Moment zu sich selbst, dass Sie JETZT erwachsen sind, schalten Sie vom Kindheitsmodus wieder auf Erwachsenenmodus um. Beruhigen Sie sich selbst, indem Sie sich sagen, dass es für jede Herausforderung im Leben auch eine Lösung gibt!

 

 

 

Beginnen Sie im nächsten Schritt daran zu arbeiten, wie diese Lösung aussehen könnte (wenn möglich aus dem Herzen heraus). Bleiben Sie dabei immer positiv mit Ihren Formulierungen. Konzentrieren Sie sich nicht auf den Mangel in Ihrem Leben, sondern nehmen Sie die Fülle, die es auch in Ihrem Leben gibt, bewusst wahr.

 

 

Wenn Sie sich ertappen, dass Sie wieder ins alte Muster zurückfallen, beginnen Sie von vorne. Solange, bis Ihr neuer Gedanke den alten quasi überschrieben hat. Zugegeben, ohne Unterstützung von Außen das kann unter Umständen Wochen bis Monate harte Arbeit bedeuten... Eine Arbeit, jedoch, die sich längerfristig für Sie auszahlt! Halten Sie sich vor Augen: Die Gefahren lauern im Grunde immer nur in Ihrem eigenen Kopf, in Wahrheit gibt es nämlich gar nicht mehr so viele hungrige Säbelzahntiger, wie Sie eigentlich glauben!

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